Kleines Börsen 1×1

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Aktie

Als Aktie bezeichnet man eine Beteiligung in Form von Wertpapieren an einer Aktiengesellschaft. Dem Eigentümer überträgt der Besitz bestimmte Rechte, wie z.B. das Stimmrecht auf der Aktionärsversammlung oder das anrecht auf eine Dividende. Jedoch Unterscheidet man zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien  und  hinsichtlich der Übertragbarkeit zwischen Inhaberaktien und Namensaktien.

 

Indizes

Aktienindizes spiegeln einen gewissen Index wieder z.B. den DAX: 30 Werte mit Verschiedenen Marktkapitalisierungen und je nach Einzelwert veränderung ändert sich der Index.

 

ETF’S ( Exchange Traded Funds )

Der Unterschied zu einem Normalen Fond es gibt keinen Fondmanager und das Vorgebene Portfolio bleibt immer gleich auch passiv verwaltete Fonds genannt, deren Anteile können wie Aktien über die Börse gehandelt werden. Im Gegensatz zu anderen Investmentfonds erspart man sich die 5% für das Portfolio Menagement an Gebühren.

Fonds

Französische Bezeichnung für “Kapital”. Ein Fond ist eine Mischung aus diversen Anlagewerten hierbei differnziert man (z.B. Aktien, Immobilien, Waren). Er unterliegt bestimmmten Richtlinien der Verwaltung.

Optionsschein

Optionsschein kurz und knapp definiert

Ein Optionsschein ist die handelbare Form eines Rechts. Im Gegensatz zu einer Aktie, die den Inhaber dazu berechtigt, zu einem bestimmten Basispreis, in einem bestimmten Verhältnis, innerhalb eines festgelegten Zeitfensters, einen Basiswert zu kaufen (“Call”) oder zu verkaufen (“Put”).

Eigenschaften von Optionsscheinen

Historisch betrachtet wurden Optionsscheine oft in Kombination einer Anleihe ausgegeben. Wenn die Anleihe unter einen bestimmten Wert fällt oder über einen bestimmten Kurs steigt, wandelt sich die investierten Anleihen durch die Option automatisch in Aktien um. Optionsscheine können auch einen Bezug zu Währungen, Edelmetallen oder anderen Werten haben und abgeschlossen werden.

Optionsscheine Orientieren sich immer an ihrem Basiswert des jeweiligen Finanzprodukts. Ein Inhaber einer Aktienoption ist kein Aktionär der Aktiengesellschaft und auch nicht zum Bezug der Dividende berechtigt. Vielmehr hat der Inhaber der option das Recht dazu, die Aktie in der Gegenwart zu dem heutigen Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Hebelwirkung von Optionsscheinen

Ein Optionsschein gehört zu den spekulative Finanzprodukten, dementsprechend Hoch kann der Gewinn aufgrund der Hebelwirkung (Kursgewinne im Verhältnis zum Basiswert) ausfallen, was jedoch oft unterschätzt wird ist das Riskiko auch Kursverluste um einen bestimmten Faktor erhöht im Depot verbucht zu Bekommen. Oft wird deshalb eine Knockout Grenze definiert. Bei erreichung erleiden Sie zwar einen vollständigen  verlust des Investierten Vermögens, Jedoch können Sie hierbei nicht mehr verlieren als Sie investiert haben.

Aufgrund der Hebelwirkung ist es möglich, Kursgewinne des Basiswerts für den Inhaber des Optionsscheins zu vervielfachen. Jedoch werden werden aber auch Kursverluste um einen bestimmten Faktor erhöht und auf das Portfolio des Anlegers übertragen.

Anleihen

Zur Kapitalbeschaffung, geben Staaten, Länder oder Unternehmen am Rentenmarkt Papiere aus, die als Schuldverschreibungen, Anleihen, Pfandbriefe bekannt sind.

Durch ein Investment in eine Anleihe wird man Gläubiger und der Anleihen herausgeber wird zum Emittent. Dieser ist für die Verzinsung und die Rückzahlung verantwortlich. Die Verbindlichkeit des Gläubigers gegenüber dem Schuldner ist ein  verbrieftes Recht welches mit einer Urkunde besiegelt wird und im Rahmen des Coupons definiert wird.

verbriefte Rechte:

  • Verzinsung in Höhe des Coupons
  • Rückzahlung zum Nennwert
  • bevorzugung gegenüber den Aktionären bei Insolvenz

Anders als bei einer Aktie hat der Anleihen-Anleger keine Stimm- oder Teilhaberrechte.

Anleihen Haben den Vorteil dem Inhaber einen festen, vorher festgelegten Zinsertrag, der in Prozenten des Nennwerts ausgedrückt wird zu Gewährleisten. Diese Zinsen bekommt der Anleger alle sechs Monate oder jährlich zu bestimmten Terminen ausgezahlt. Somit Gelten Anleihen als sehr sicheres Investment Produkt mit geringem Risiko aber meist auch mit geringem Ertrag.

Der Vorteil für einen Staat oder ein Unternehmen ist Sie müssen keine Bankkredite beantragen, sondern Sie leihen sich das Geld einfach bei den Investoren, dies hat den vorteil, dass der Emittent Liquidität bekommt die er braucht, ohne zusätzliche Sicherheiten bereitzustellen, welche sonst von den meisten Banken eingfordert werden

Während der Laufzeit bleibt die Verzinsung konstant, sofern diese festverzinslich ist. Bei einer Flexiblen Verzinsung der Anleihe wird sie vom Emittenten in bestimmten Abständen angepasst.

Zum Abschluss der Laufzeit zahlt der Emittent dem Gläubiger, den eingezahlten Betrag wieder zurück. Da sich die Anleihen den Kursschwankungen des Basiswerts anpassen, kann sich die Wertentwicklung ändern.

Die Angabe der Kurse von Anleihen erfolgt in Prozent, da Sie immer in Abhängigkeit eines Basiswert sind. Somit wird keine Anzahl an Wertpapieren erworben, sondern einen bestimmten Nominalbetrag und bezahlt den Kurs in Prozent.